Saatgut
Saatgut kaufen
aktualisiert Juli 26
Mein Saatgut können Sie über meine Öffnungszeiten direkt bei mir oder auf meinen Veranstaltungen oder eventuell auf Märkten, solange mein Vorrat reicht, erhalten. Es geht mir eher um einen Abverkauf, an noch wirklich Interessierte gartenerfahrene, naturbezogene Menschen für die gärtnerische Selbstversorgung.
Da ich seit 2025 kein Saatgut mehr in großen Mengen mehr gewinne handelt es sich teilweise um ältere Jahrgänge, die aber bei meinen Jungpflanzenanzuchten gut aufgingen. Weiteres zu den jeweils gewünschten Sorten erfahren Sie bei mir vor Ort.
Ich "verkaufe" nur in haushaltsüblichen Mengen an Privatkunden, Tomatenfreunde aber nicht an Gärtnereien, Großhandel, Einzelhandel, Universitäten oder sonstige "Projekte".
Seit 2026 verschicke ich kein Saatgut mehr.
Ich bitte Sie mich auch nicht mehr über Email an zu fragen. In der Gartensaison fehlt mir diese aufwändige Arbeit die Kraft und Zeit.
Wir leben in Zeiten einer Zerstörung bewährter alter Infrastruktur hin zur scheinbar eleganteren Digitalierung, die für mich immer mehr zu einer Überwachungsstruktur ohne echten Nutzen für die Menschen, die Natur verkommt.
In Zeiten von Landknappheit, der fortschreitenden Naturzerstörung, den oft künstlich erschwerten Lebenbedingungen für Schaffende ist es für mich immer schwieriger Saatgut mit einer guten Qualität zu gewinnen. Die Pflanzen und "ich" haben es seit vielen Jahren sehr schwer wirklich gut zu gedeihen. Irgentwann geht das an die Substanz.
Ich gehe davon aus, daß diejenigen, die um die spezielle Thematik mit dem samenfesten Saatgut und moderneren Pflanzen (z.B. F1 Hybriden, Einsatz von Gentechnik) informiert sind, sich mit gutem Saatgut bevorraten haben und passende Möglichkeiten zur Sortenerhaltung für sich gefunden haben. Ich stelle seit mehr als 15 Jahren praktisches Wissen nahezu barrierefrei zur Verfügung. Wer wollte konnte auch auf meinen zugegeben sehr umfangreichen und nicht so leicht bediehnbaren Seiten sehr viel wertvolles praxisbezogenes Wissen gewinnen.
Jetzt stehen uns viele früher scheinbar selbstverständliche Ressourcen nicht mehr zur Verfügung. Wo es das Umfeld zulässt, wird es regionaler, direkter, lebendiger.
Seit 2025 baue ich meine Tomaten vorwiegend für den Eigenbedarf und gewinne das Saatgut fast nur noch für meinen Jungpflanzenanbau. Etliche Sorten werden im Laufe der nächsten Jahre aus meinem Bestand verschwinden aber hoffentlich in vielen anderen Gärten gedeihen.
Meine noch sehr große Sortenvielfalt beschränke ich in den nächsten Jahren auf die Sorten, die unter den Bedingungen meines Gartens und meiner Lebensweise gut gedeihen. Ein bewährtes, immer noch umfangreiches Sortiment werde ich alleine schon aus eigener Freude weiterhin anbauen und zumindest als Jungpflanzen anbieten.
Das Thema ist für mich viel umfassender als ich es hier darstellen kann und es uns bekannte mediale Aufklärungen mit ihren einfachen Erklärungsmustern wie dem "Klimawandel" oder auf der Gegenseite mit den "Chemtrails" weismachen wollen. Ich erlebe beide Erklärungsmuster einfach als Halbwahrheit mit denen sich ein erfolgreiches Empörungsmanagement oder eine erfolgreiche Angststeuerung betreiben lässt. Bestenfalls werden sehr spezifische Teillösungswege vorgeschlagen... Auch das erlebe ich meistens nur als Ablenkungsmanöver.
Ich kann damit endlos hadern oder einfach loslassen...
Trotzdem gehe ich weiter und kümmere mich um die Pflanzen, vielleicht weniger mit dem Sortenerhalt, mit weniger digitaler Präsenz mehr in Hinblick auf Bodengesundung, mehr Beobachtung, mehr Wertschätzung für das eigentliche Leben.
Vielleicht gibt es ab 2026 wieder mehr Gartenkurse...
Trotz immer schlechtere Wachstumsbedingungen durch z.B. starken Lichtmangel im Frühjahr, keimen bei mir viele ältere Samen von fünf bis über zehn Jahren. Im Versand habe ich bis auf wenige gekennzeichnete Sorten keine Jahrgänge die älter als drei Jahre sind. So kann die reiche Sortenvielfalt noch in anderen Gärten weiter gepflegt und entwickelt werden.
Die bei mir ausgemusterten Sorten werde ich noch einige Zeit als Jungpflanze im Direktverkauf ab Hof (Mitte April bis Ende Mai ) anbieten, so dass für Liebhaber die Möglichkeit besteht, die Sorten selbst weiterzuerhalten.
Die meisten wirklich Interessierten, wissen auch das der Anbau von gesundem Gemüse und die Gewinnung von vitalem Saatgut in Zeiten von an Nährstoffen verarmenden Böden, zunehmender Umweltverschmutzung, Umweltzerstörung, immer weniger Sonnenlicht durch den hier ständig dunstigen Himmel schwieriger wird. Man kann gärtnerisch noch einiges durch konkrete Bodenpflege z.B. mit effektiven Mikroorganismen aktivierter Pflanzenkohle, der Zugabe von Spurennährstoffen entgegen wirken. Doch einzelne Maßnahmen gegen den Lichtmangel, die großflächige Zerstörung von vitalen Lebensbedingungen und die Treibkräften hinter diesem Geschehen sehe ich für mich nicht umsetzbar.
Leider muss auch ich widerstrebend meine Preise auf 4 € je Pflanze anpassen, da meine Betriebskosten und der zusätzliche Aufwand durch die gegenwärtigen schlechten Bedingungen (z.B. ein komplizierterer Alltag mit scheinbar unzähligen Zwangsabos, Verpflichtungen, Beschränkungen, unübersichtlichen Geschäftsbedingungen ohne tatsächlichen Nutzen) gestiegen sind. Im Ausgleich dazu sind meine Portionsmengen bei dem Abverkauf des Saatgutes oft deutlich höher als angegeben. Meinen Stammkunden dürfte das schon die letzten Jahre aufgefallen sein.
KEIN SAATGUTVERSAND MEHR SEIT Ende März APRIL 2025
03.05.2025
Da DHL seit mindestens 2025 auch keine Einschreiben mehr zuverlässig zustellt habe ich mich entschlossen den Saatgutversand aufzugeben. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen treuen Kunden bedanken, die über all die Jahre bei mir bestellt und damit meine Arbeit wertgeschätzt haben.
Für zwecklose Sendungsverfolgungen oder Beschwerden fehlt mir als one woman show die Zeit und die Nerven.
Meine kurze Versandzeit von Januar bis März 2025 brachte mir schon genug Portoverluste und Ärger.
Bereits seit Ende 2017 ist es nicht mehr möglich kleine Gegenstände, wie eben Saatguttütchen in Einschreibebriefen von Deutschland ins EU Ausland zu schicken. Die Alternativen für mich wären zeitaufwändige Digitalisierungen und hohe Mindestabnahmen von Warenpostsendungen, oder die Bestellungen irrsinnig teuer als Paktet für etwa 18.99 € zu verschicken.
Aber, wie ich erst in diesem Januar von meiner DHL Agentur erfuhr, ist in von vielen anderen Ländern wie Österreich, Rumänien das Verschicken von Saatgut im Einschreibebrief nach wie vor möglich. Finde den Fehler....
Wir leben in Zeiten einer Zerstörung bewährter alter Infrastruktur hin zur scheinbar eleganteren Digitalierung, die für mich immermehr zu einer Überwachungsstruktur ohne echten Nutzen für die Menschen, die Natur verkommt.
Es ist schon sehr traurig, das ehrliche Geschäfte, Kontakte über den Postweg wegen dem Gebahren der Geschäftsführungen, Vorständen oder wer auch immer solche Regelungen bestimmt von Weltkonzernen wie DHL nicht mehr möglich sind. Die unterbezahlten und in strengen Zeittakten gehaltenen Mitarbeiter /-innen (hier gendere ich einmal ausnahmsweise) können dazu rein garnichts. Sie machen ihre Arbeit, oft immer noch sehr engagiert. Aber so lange solche Verwaltungswesen an den Spitzen noch ungehindert agieren können, dabei akzeptiert, geduldet oder sogar hofiert werden, wird sich die Situation nicht ändern. Und bisher sind für mich keine zuverlässigen, alternativen Versandmethoden sichtbar.
Ich habe nun meine Konsequenzen gezogen. Da ich über den Versand größtenteils meine Webseiten zum Nachschlagen von Tomatensorten und Anbauwissen finanziert habe, wird der Wegfall des Versandes leider auch hier zeitversetzt seine Auswirkung zeigen.
Ich werde andere Wege gehen, entgegen dem vorherrschen Zeitgeist weiter weg vom Digitalen mehr zum Leben .