|
Wer ist
lilatomate? Melanie Grabner, Staudengärtnermeisterin ![]() Von Haus aus bin ich seit 2003 Staudengärtnermeisterin und war meiner nunmehr seit 1995 währenden Berufspraxis in den Bereichen Zierpflanzenbau, Staudengärtnerei, Wildpflanzenkultur, Baumschulwesen, Pflanzenverkauf und Privatgartenpflege tätig. Seit 2001 verfasse ich Beiträge für die Gartenratgeberseite der Tageszeitung DIE RHEINPFALZ. Seit 2006 bin ich im Bereich Gartenpflege und -beratung selbstständig tätig. Darüber hinaus biete ich jedem Interessierten, ob Privatpersonen, Vereinen oder Schulklassen, mein Pflanzenwissen in Form von Vorträgen, Verkostungen Pflanzenführungen, Unterricht oder weiteren Beratungen im grünem Bereich an. Auf Sondermärkten in der Pfalz bin ich im Frühjahr mit Stauden, Kräutern, seltenen Gemüse- und Tomatenjungpflanzen, meistens historischer Sorten (keine Hybriden), vertreten. Ab 2010 habe ich zusätzlich feste Öffnungszeiten während der Pflanzzeit vom 12.04 bis 12.05.2010, jeweils Mittwochs und Freitags von 18.00 -19.00 Uhr- |
Garten als Lebensraum Hierbei geht es mir um ästhetische schöne Gärten, die durch Pflanzenvielfalt den rasanten Artenschwund in der von Menschen beeinflussten Landschaft entgegenwirken. Die Pflanzen sollten relativ wenig Pflege beanspruchen, in unser Klima und unsere Landschaft passen. Gärten sind für mich individuelle Plätze, welche Pflanzen, Tieren Lebensraum bieten und den Menschen Freude bereiten. Nicht zuletzt geht es mir um Gartenkonzepte, vor allem bei Nutzgärten, die uns mit einfachen, effizienten Mitteln ein Stück unabhängiger von wirtschaftlichen Gegebenheiten machen. Nutzgarten... Der Anbau und Erhalt seltener Kulturpflanzensorten zählte anfangs zu meinen Hobbys. Inzwischen ist daraus viel mehr geworden. Dank meines großen Gartens in Böhl kann ich nun über 150 Tomaten und zahlreiche andere Gemüse wie bunte Auberginen, farbenprächtige Radieschen, vielgestaltige Gurken oder süße Paprika anbauen. Zunehmend fragen viele Gartenfreunde verstärkt nach den ´ alten` Sorten mit Geschmack bei anderen Erhaltern und mir nach. Nicht zuletzt entstehen ein fruchtbarer Austausch und Freundschaften unter Gleichgesinnten. Der Erhalt einer Gemüsesortenvielfalt fordert viel Arbeit, Geduld, Konsequenz und Neugierde. Der wirtschaftliche Lohn ist im Verhältnis zur Arbeit unrentabel. Doch ohne diese schönen Pflanzen und ihre wunderbaren Eigenschaften wäre mein Leben um vieles ärmer. Ich freue mich über jeden der diese Pflanzenschätze für sich entdeckt. Wenn die Auslagen unserer Supermärkte wieder mit alten, seltenen Sorten deutlich bunter werden hat sich für mich mein Einsatz gelohnt. |
![]() |
![]() |
Wie
ich zu den bunten Tomaten kam... |
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
|
|