Mein Anbau `alter` Gemüseschätze

Meine Sortenlisten sind für den experimentierfreudigen Privatanbauer bestimmt, denn die meisten der hier vorgestellten Sorten dürfen laut Saatgutverkehrsgesetz nicht gehandelt werden. Nicht verboten ist aber der Anbau zum Erhalt und privaten Tausch. Nicht verboten sind auch die Abgabe von Jungpflanzen und Früchten.

Im Rahmen von eigenen Ausstellungungen auf Märkten, Vorträgen, Verkostungen können Sie die Geschmackswelten der erntefrischen Früchte direkt erfahren.
 

 

Die Liste bezieht sich überwiegend auf Beobachtungen an meinen eigenen Pflanzen, die nicht immer die besten Anbaubedingungen vorfinden. Mir ist es wichtig, Daten und Erfahrungen von Tomatensorten zu sammeln die auch mit einem Minimum an Pflege ausreichend Ertrag bringen, gut schmecken, im Freiland oder zumindest bei provisorischer Überdachung weitgehend gesund bleiben- und nicht zuletzt auch wunderschön anzusehen sind.

Meine Liste ist eher für den experimentierfreudigen Privatanbauer bestimmt, denn die meisten der hier vorgestellten Sorten dürfen laut Saatgutverkehrsgesetzt nicht gehandelt werden. Nicht verboten ist aber der Anbau zum Erhalt und privaten Tausch.

Vereinzelt finden sich Gelbe Cocktailtomaten, Sorten wie „Tigerella“, „Green Zebra“, „Ochsenherz“ und andere auf Märkten und sogar bereits im Einzelhandel, was für die wachsende Beliebtheit dieser alten Sorten spricht.

Unter weitgehender Pflanzengesundheit verstehe ich, das die Pflanze trotz gelbbrauner Blätter weiterhin gesunde Früchte hervorbringt und sich ein Befall durch gelegentliches Ausputzen in Grenzen hält.

Die Fruchtendfäule kommt bei einzelnen Sorten wie bei „Andenhorn“, „Gezahnte“, „Robson Angolan“ hin und wieder vor, sie ist auf Nährstoffmangel, hier: Calzium, zurückzuführen.


Andere Sorten (wie die italienischen „ Romanello“ und „Costaluto“) können mehrere braune Flecken aufweisen, die an Äpfel mit Stippe errinneren und dann ungenießbar sind. Ob das nun auch Calciummangel wie beim Apfel ist oder mit der kühlen Sommerwitterung zusammenhängt, kann ich noch nicht entgültig beurteilen. Bei der Sorte „Romanello“ trat das Schadbild erst mit der kühlen Herbstwitterung Anfang Oktober auf.

Der Erntezeitpunkt und die Erntemengen hängen natürlich sehr stark von den örtlichen Anbaubedingungen und der Witterungsverhältnissen ab.