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Das Wichtigste sind eine gute Erde und qualitativ hochwertige Samen, möglichst samenfest.

- Aussaatschalen, Minigewächshäuser (aus den Baumärkten), gebrauchte, saubere Plastiktöpfe mit etwa 9cm   Durchmesser
- Wasserundurchlässige Kisten und Schalen, in denen die Töpfe stehen
- Pikiererde (=schwach gedüngt) oder Blumenerde (=normal gedüngt) mit Sand gemischt (Aussaaterde ist hier nicht nötig)
- Klarsichtfolie zum Abdecken
- Plastiketiketten zum Beschriften (wasserfester Edding oder Bleistift)
- Und das Wichtigste: Saatgut am besten aus eigener Ernte! Oder samenfeste Sorten.

Als Aussaaterde eignet sich ein nährstoffarmes Substrat wie Pikiererde. Alternativ kann normalgedüngte Blumenerde zur Hälfte mit Sand gemischt werden. Noch besser ist ein Gemisch zu gleichen Teilen aus Blumenerde, Sand und mehrjährig abgelagertem Kompost. Mehrjährig abgelagerter Kompost ist  nährstoffarmer als frischer und ist für die zarten Keimlinge verträglicher weil Schäden durch Versalzung ausgeschlossen minimiert werden.

4 Merkmale einer guten Erde:

-geruchsneutral oder Duft nach Walderde

-braune Färbung (Schwarze Erde ist oft eingefärbt.)

-feine, lockere Struktur sorgt für gute Durchlüftung

-Anteile von Tonmineralen (wie Vermiculit), die, die Wasser- und Nahrstoff besser regulieren.

Qualitativ hochwertiges Saatgut / samenfeste Sorten

Qualitativ  hochwertiges Saatgut zeichnet sich durch eine hohe Keimfähigkeit und gute spätere Pflanzengesundheit aus. Sortenechtheit (=Inhalt stimmt mit Bezeichnung überein!) sollte eine Grundvorraussetzung sein!
Samenfeste Sorten können aus den Kernen ihrer Früchte sortenecht nachgezogen werden.