Druckversion: [ http://lilatomate.de/ ][ TOMATOLOGIE 1 Anbau ][ Pflege im Garten ]


Neun Punkte für gesunde Tomaten

1. Gesundes Saatgut wählen, am besten samenfeste Sorten

2. Mehrere Tomatensorten im eigenen Garten anbauen und die besten selektieren

3. Auf einen gesunden Boden achten

4. Zu starke Düngergaben, vor allem Stickstoff, vermeiden

5. Organische Düngung schon 3 - 5 Wochen vor der Pflanzung in den Boden einarbeiten

6. Pflanzenabstand von mindestens 60 cm, besser 80 -100 cm, einhalten

7. Boden mulchen, um Wasser zu sparen und das Bodenleben zu fördern

8. Ein Tomatendach hält viele Krankheiten fern und verhindert ein Aufplatzen der Früchte

9. Bodendesinfektion mit Löschkalk: Boden im Frühjahr mit einer staubfeinen Schicht Brandkalk abstreuen. Der hohe pH-Wert tötet sämt­liche Krankheitserreger ab. Im Testverfahren: Regelmäßige Blattdüngung mit Calcium und Magnesium im Abstand von 7 - 14 Tagen nach der Auspflanzung. Diese Nährstoffe sorgen für robuste Pflanzen, werden aber oft von Kalium und Stickstoff verdrängt. Eine Handvoll Löschkalk aus dem Baumarkt wird in 15 l Wasser in einem Baueimer auflöst und stehen gelassen, bis sich das Pulver auf dem Grund absetzt. Die klare Lösung wird mit Kolbenspritzen auf die Pflanzen ausgebracht. Die Lösung ist gut pflanzenverträglich und die Methode wurde bereits vor 100 Jahren praktiziert. Der hohe pH-Wert bringt Pilzkrankheiten innerhalb von 30 Minuten zum Absterben und wirkt auch bei Spinnmilben, in geringem Umfang auch bei Läusen.

Erläuterungen

Je weiter die Tomaten aus einander stehen desto mehr Geiztriebe oder Nebentriebe können als Haupttriebe genutzt werden. Allerdings müssen diese Triebe einzeln gestäbt und wiederum ausgegeizt werden. Das heißt: Die Arbeit vervielfacht sich. Mehr als 3 – 4 Haupttriebe je Pflanze sollten nicht belassen werden, da die Pflanze zu dicht wird. Die Tomatenpflanze braucht dazu rund 1 qm Platz.

Normalerweise werden Tomaten im Freiland einreihig in einem Abstand von 60 -80 cm und im Reihenabstand von mindestens 80 cm besser 1m gesetzt. Hier sollte die Pflanze nicht mehr als 2 Triebe bilden.

In zweiter Reihe stehen niedrige Mischkulturpartner wie Buschbohnen, Kohl, Möhren, Salat oder Zwiebeln.

Unter einer Überdachung oder im gut durchlüfteten Gewächshaus stehen die Pflanzen nur 40 – 60 cm auseinander. Der Reihenabstand bestägt 80 -100 cm. Hier sollten sie nur eintriebig gezogen werden. Mit einem Pflanzabstand von 100 cm können die Tomaten mehrtriebig gezogen werden.

Manchmal können im Juni für kurze Zeit Blattläuse an den Tomaten auftauchen. Einen Handlungsbedarf gibt es jetzt nicht, da die Läuse schnell von Vögeln und anderen Gartennützlingen verspeist werden.

 

 

 

Tomaten mögen einen hellen, luftigen Standort. Sofern es noch nicht geschehen ist sollten die Pflanzen gestützt werden solange ihre Triebe noch weich und biegsam sind.  Manchmal können im Juni für kurze Zeit Blattläuse an den Tomaten auftauchen. Einen Handlungsbedarf gibt es jetzt nicht, da die Läuse schnell von Vögeln und anderen Gartennützlingen verspeist werden.

Platzverhältnisse/Kulturbedingungen:

Je weiter die Tomaten aus einander stehen desto mehr Geiztriebe oder Nebentriebe können als Haupttriebe genutzt werden. Allerdings müssen diese Triebe einzeln gestäbt und wiederum ausgegeizt werden. Das heißt: Die Arbeit vervielfacht sich. Mehr als 3 – 4 Haupttriebe je Pflanze sollten nicht belassen werden, da die Pflanze zu dicht wird. Die Tomatenpflanze braucht dazu rund 1 qm Platz.

Normalerweise werden Tomaten im Freiland einreihig in einem Abstand von 60 -80 cm und im Reihenabstand von mindestens 80 cm gesetzt. Hier sollte die Pflanze nicht mehr als 2 Triebe bilden.

In zweiter Reihe stehen niedrige Mischkulturpartner wie Buschbohnen, Kohl, Möhren, Salat oder Zwiebeln.

Unter einer Überdachung oder im gut durchlüfteten Gewächshaus stehen die Pflanzen nur 40 – 60 cm auseinander. Der Reihenabstand bestägt 80 -100 cm. Hier sollten sie nur eintriebig gezogen werden. Mit einem Pflanzabstand von 100 cm können die Tomaten mehrtriebig gezogen werden.

 

Tomaten stützen

In den ersten Anbaujahren um 1900 wurden die Tomaten mehrtriebig wie Himbeeren an Spalieren gezogen. Heute ist diese Anbaumethode zu aufwändig  und es lohnt sich nur noch Wildtomaten mehrtriebig wachsen zu lassen. Die Triebe werden durch ein trichterartiges Gestell gestützt. Auch normalgroße und Fleischtomaten können an bis zu fünf Trieben gezogen werden. Jeder Trieb wird durch einen extra Stab gestützt. Die Pflanzen beanspruchen allerdings über einen Quadratmeter Fläche.  Bei einem normalen Abstand von 60 -80 cm je Tomate sollten nur 1-2 Triebe je Pflanze belassen werden.

Ab einen Meter Wuchshöhe können die untersten Blätter entfernt werden. Auf diesen Blättern entstehen durch das Spritzwasser die meisten Pilzkrankheiten. Wichtig ist es nicht zu viele Blätter von den Pflanzen zu entfernen, denn in ihnen findet der Stoffaufbau statt. Außerdem schützen die Blätter die Früchte vor Sonnenbrand.

 

 

Tomaten gießen

Hauptursache für die Braunfäule und andere Pilzkrankheiten ist dauerhaft feuchtes Laub. In vielen ihrer ursprünglichen Anbaugebiete wie Mexiko oder der Südwesten der USA sind die Tomaten Sommer mit monatelanger Trockenheit gewohnt. Dort werden sie schon seit über 6.000 Jahren kultiviert.

Um nasses Laub zu vermeiden sollten die Pflanzen von unten durch eine Tröpfchenbewässerung oder Bewässerungsgräben gegossen werden. Am besten eignet vom Tag angewärmtes Gießwasser.

Nur wenn das Laub der Pflanzen nach dem Gießen rasch wieder abtrocknen kann dürfen sie auch von oben gewässert werden.

 

Tomaten können auch relativ trocken gehalten werden. Manche Anbauer wässern die Tomaten nur nach dem Einsetzen. Das ist allerdings nur in Gegenden mit schweren Böden, die gleichzeitig viel Wasser speichern, gut möglich. Bei dieser extensiven Anbauweise geht der Ertrag natürlich  zurück, die Schale der Früchte wird dicker. Die Früchte selbst sind ebenso kleiner aber um ein Vielfaches aromatischer.

 

Regenschutz zur Vorbeugung von Braunfäule

Keine Tomatensorte ist gegen die Braunfäule oder gegen das Aufplatzen der dünnen Schalen gefeit. Tomatenhauben sind nicht empfehlenswert, da sie so dicht auf den Blättern liegen und die Pflanzen schneller Pilzkrankheiten bekommen.

Ein Regenschutz, damit die Pflanzen nicht von oben nass werden ist die wirksamste Methode gegen Braunfäule. Bewährt hat sich ein Foliendach oder ein Gewächshaus mit offenen Seitenwänden. Dieses Regendach kann aus Kanthölzern und durchsichtiger PE Folie (Gartenfachmärkte) selbst hergestellt werden. Die Folie hält ca. 4 Jahre.  Der Unterstand sollte so hoch sein, das man darunter gut stehen kann.

 

Vorteile des Mulchens

Eine Mulchschicht aus Stroh, gesunden Tomatenblättern, Geiztrieben,  Rasenschnitt oder gemähter Gründüngung hilft dem Boden mehr Wasser zu speichern und mehr Bodenleben zu entwickeln. Durch die Abdeckung spritzt weniger Wasser an den Pflanzen hoch. Außerdem haben es die Wurzeln leichter in den deutlich lockeren Boden neue Wurzeln zu bllden.

 

 

 

Mischkultur/ Fruchtfolge

Als Starkzehrer vertragen sich Tomaten gut mit Schwach- oder Mittelzehrern. Gute Begleitpflanzen sind zum Beispiel Buschbohnen, Salat oder Spinat. Sehr gut ist die Nachbarschaft zu Basilikum oder den niedrigen Gewürztagetes.

Allerdings sollten weder Begleitpflanzen oder Gründünger zu dicht an den Tomaten stehen. Die Pflanzen stehen in Konkurrenz um Platz und Nährstoffaufnahme und die Tomatenstile sollten zu Vorbeugung von Pilzkrankheiten im Bodenbereich frei stehen.

Tomaten sind selbstverträglich, d.h. sie können über viele Jahre am selben Standort angebaut werden. Wenn jedoch die Krankheiten überhand nehmen, ist es Zeit den Standort zu wechseln oder die Erde im Gewächshaus auszutauschen oder wenn möglich zu dämpfen.  Ist der Platz im Gewächshaus beschränkt können die Tomaten wie im Profianbau  zu zweit in 70 l Erdsäcken angebaut werden.  Die Erde sollte für ein bis zwei Jahre ruhen und mit Tagetes oder Ringelblumen zur Bodengesundung angesät werden.

Tomaten stützen

In den ersten Anbaujahren um 1900 wurden die Tomaten mehrtriebig wie Himbeeren an Spalieren gezogen. Heute ist diese Anbaumethode zu aufwändig  und es lohnt sich nur noch Wildtomaten mehrtriebig wachsen zu lassen. Die Triebe werden durch ein trichterartiges Gestell gestützt. Auch normalgroße  und Fleischtomaten können an bis zu fünf Trieben gezogen werden. Jeder Trieb wird durch einen extra Stab gestützt. Die Pflanzen beanspruchen allerdings über einen Quadratmeter Fläche.  Bei einem normalen Abstand von 60 -80 cm je Tomate sollten nur 1-2 Triebe je Pflanze belassen werden.

Ab einen Meter Wuchshöhe können die untersten Blätter entfernt werden. Auf diesen Blättern entstehen durch das Spritzwasser die meisten Pilzkrankheiten. Wichtig ist es nicht zu viele Blätter von den Pflanzen zu entfernen, denn in ihnen findet der Stoffaufbau statt. Außerdem schützen die Blätter die Früchte vor Sonnenbrand.

Tomaten gießen

Hauptursache für die Braunfäule und andere Pilzkrankheiten ist dauerhaft feuchtes Laub. In vielen ihrer ursprünglichen Anbaugebiete wie Mexiko oder der Südwesten der USA sind die Tomaten Sommer mit monatelanger Trockenheit gewohnt. Dort werden sie schon seit über 6.000 Jahren kultiviert.

Um nasses Laub zu vermeiden sollten die Pflanzen von unten durch eine Tröpfchenbewässerung oder Bewässerungsgräben gegossen werden. Am besten eignet vom Tag angewärmtes Gießwasser.

Nur wenn das Laub der Pflanzen nach dem Gießen rasch wieder abtrocknen kann dürfen sie auch von oben gewässert werden.

Ich habe seit einigen Jahren eine Tröpfchenbewässerung.  

Tomaten können auch relativ trocken gehalten werden. Manche Anbauer wässern die Tomaten nur nach dem Einsetzen. Das ist allerdings nur in Gegenden mit schweren Böden, die gleichzeitig viel Wasser speichern, gut möglich. Bei dieser extensiven Anbauweise geht der Ertrag natürlich  zurück, die Schale der Früchte wird dicker. Die Früchte selbst sind ebenso kleiner aber um ein Vielfaches aromatischer.

Regenschutz zur Vorbeugung von Braunfäule

Keine Tomatensorte ist gegen die Braunfäule oder gegen das Aufplatzen der dünnen Schalen gefeit. Tomatenhauben sind nicht empfehlenswert, da sie so dicht auf den Blättern liegen und die Pflanzen schneller Pilzkrankheiten bekommen.

Ein Regenschutz, damit die Pflanzen nicht von oben nass werden ist die wirksamste Methode gegen Braunfäule. Bewährt hat sich ein Foliendach oder ein Gewächshaus mit offenen Seitenwänden. Dieses Regendach kann aus Kanthölzern und durchsichtiger PE Folie (Gartenfachmärkte) selbst hergestellt werden. Die Folie hält ca. 4 Jahre.  Der Unterstand sollte so hoch sein, das man darunter gut stehen kann.

Vorteile des Mulchens

Eine Mulchschicht aus Stroh, gesunden Tomatenblättern, Geiztrieben,  Rasenschnitt oder gemähter Gründüngung hilft dem Boden mehr Wasser zu speichern und mehr Bodenleben zu entwickeln. Durch die Abdeckung spritzt weniger Wasser an den Pflanzen hoch. Außerdem haben es die Wurzeln leichter in den deutlich lockeren Boden neue Wurzeln zu bllden.

 

Mischkultur/ Fruchtfolge

Als Starkzehrer vertragen sich Tomaten gut mit Schwach- oder Mittelzehrern. Gute Begleitpflanzen sind zum Beispiel Buschbohnen, Salat oder Spinat. Sehr gut ist die Nachbarschaft zu Basilikum oder den niedrigen Gewürztagetes.

Allerdings sollten weder Begleitpflanzen oder Gründünger zu dicht an den Tomaten stehen. Die Pflanzen stehen in Konkurrenz um Platz und Nährstoffaufnahme und die Tomatenstile sollten zu Vorbeugung von Pilzkrankheiten im Bodenbereich frei stehen.

Tomaten sind selbstverträglich, d.h. sie können über viele Jahre am selben Standort angebaut werden. Wenn jedoch die Krankheiten überhand nehmen, ist es Zeit den Standort zu wechseln oder die Erde im Gewächshaus auszutauschen oder wenn möglich zu dämpfen.  Ist der Platz im Gewächshaus beschränkt können die Tomaten wie im Profianbau  zu zweit in 70 l Erdsäcken angebaut werden.  Die Erde sollte für ein bis zwei Jahre ruhen und mit Tagetes oder Ringelblumen zur Bodengesundung angesät werden.