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Freilandtomaten Mitte Juni
Freilandtomaten Mitte Juni
Freilandtomaten an Bambusstangen
Als Alternative zu den Spiralstäben verwende Bambusstangen von Gartenanlagen heimischer Gärten
Die Tröpfchenbewässerung im Tomatenwingert spart Wasser und bringt es direkt an den Wurzelraum der Pflanzen - da wo das Wasser gebraucht wird.
Die Tröpfchenbewässerung im Tomatenwingert spart Wasser und bringt es direkt an den Wurzelraum der Pflanzen - da wo das Wasser gebraucht wird.
Tomatenwingert Ende Juni
Tomatenwingert Ende Juni
Die Neuheiten brauchen etwas länger, die anderen Tomaten im Freiland sind doppelt so groß
Tomatenwingert Ende Juni
Tomatenwingert Ende Juni
Die Neuheiten brauchen etwas länger, die anderen Tomaten im Freiland sind doppelt so groß

Gemeinsamkeiten von Tomaten und Wein

  • Sowohl Weintrauben als auch Tomaten gehören zu den Beerenfrüchten.

  • Innerhalb beider Pflanzenarten gibt es unzählige Sorten mit einem Riesenspektrum an Geschmacksnoten.

  • Beide Pflanzenarten liefern Früchte die für ein kulinarisch genußvolles Leben fast unentbehrlich sind

  • und sie bedürfen besonderer Pflege.

  • Weinreben sind Gehölze mit biegsamen Ranktrieben, deren kostbare Früchte in luftiger Höhe am besten reifen.Tomaten gehören botanisch zu den Stauden (in ihren warmen Ursprungsländern sind die frostempfindlichen Pflanzen mehrjährig, hier ist ihre Kultur einjährig). Auch ihre langen Triebe brauchen eine stabile Stütze, damit die feinen Früchte weitgehend ungebeeinträchtigt von Fraßfeinden und Fäunis reifen können.

  • Aus dem ähnlichen Wuchsverhalten beider Pflanzen ergeben sich physikalische Vorraussetzungen für einen stabilen Halt. Das erfüllt bei den Reben ein stabiles, wetterbeständiges Gestell genannt Wingert (Weinberg). Bei uns ist das ein Tomatenwingert.

 

Not macht erfinderisch


Ich war die viele Arbeit mitten im Hochsommer durch meine ständig umkippenden Tomatenpflanzen so leid. Die Spiralstäbe alleine können die reichtragenden Pflanzen nicht alleine stützen. Die Folge: Die Tomatenpflanzen kippen um und müssen zusätzlich gestützt werden. Bei verregneten Sommern wie in 2014 besteht erhöhte Braunfäulegefahr. Die Pilzsporen sind im Boden und die niederliebenden Tomatentriebe können leichter mit dem Pilz infiziert werden. Oft habe ich gerade im August keine Zeit für Extraarbeit denn es steht viel Arbeit mit der Saatguternte an und wir sind oft auf Ausstellungen unterwegs.

Also musste für 2015 eine klügere Lösung her. Da ich in der Pfalz leben die u.a. für gute Weine bekannt ist lag die Anlage eines Wingerts nahe. Dieser ist für die eine mehrjährige Nutzung im Freien konzipiert und stabil genug die ganzen Früchte zu tragen.
Ich bewässere meine Tomaten mit einer Tröpfchenbewässerung. (Auch das wird im Weinbau teilweise gemacht).

Dieses Jahr habe ich etwa 110 Freilandtomaten. Die Premiumplätze im Tomatenwingert haben dieses Jahr viele (für mich neue Sorten) von Tom Wagner.  Mehr als 62 Jahre züchtet er nun bunte, gestreifte Tomaten in allen Farben und Formen die überall in Europas Vielfaltsgärten zu finden sind. (Seine noch größere Leidenschaft sind Kartoffeln...)